Zukünftig 25% Radverkehrsanteil

Augsburg macht sich fit für die Zukunft. Ein besonderer Fokus ist hierbei auf das Thema Mobilität gelegt: die Städte von morgen zeichnen sich durch ein intelligent vernetztes, umweltfreundliches und multimodulares Mobilitätsangebot aus. Dazu gehört insbesondere ein umfassendes Angebot für Fahrradfahrer.
Die Entfernungen innerhalb Augsburgs als auch in und aus dem näheren Umland sind ideal mit dem umweltfreundlichsten aller Verkehrsmittel zu bewältigen: dem Fahrrad. Augsburg hat sich zum Ziel gesetzt, das Angebot für Radfahrer so zu verbessern, dass bis 2020 jeder vierte Verkehrsteilnehmer mit dem Rad unterwegs ist. 
Ob Infrastruktur, Service, Information und Kommunikation – in allen Bereichen wird ausgebaut, optimiert und vorangetrieben. Vieles wurde bereits umgesetzt und Augsburg nimmt Fahrt auf, auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt.

»Ich bin selbst gerne mit dem Rad in der Stadt unterwegs. Und jetzt soll Radfahren in Augsburg für alle noch attraktiver werden.
Wichtig ist mir dabei, dass alle Verkehrsmittel ihre Berechtigung in der Stadt haben und dass rücksichtsvoll miteinander umgegangen wird.
Das Projekt ›Fahrradstadt‹ sehe ich deshalb als eine wichtige Komponente für noch mehr Lebensqualität in unserer Stadt.«

Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister

Gerd Merkle, Baureferent der Stadt Augsburg

»Wir wissen, dass viele Wegstrecken, die in der Stadt zurückgelegt werden, unter fünf Kilometern liegen. Also ideal zum Radeln. Auch bei hohem Verkehrsaufkommen lassen sich Ziele in der Stadt mit dem Rad schnell erreichen. Außerdem gilt Fahrradfahren als Trendsportart. Insofern sehe ich durchaus noch Luft nach oben.«

Gerd Merkle, Baureferent der Stadt Augsburg

Als Haushaltsbefragung erfasst das SrV den örtlichen Verkehr der Wohnbevölkerung, in erster Linie deren Binnen- und Quellverkehr sowie den rückfließenden Zielverkehr. Wenn von »allen Wegen« gesprochen wird, sind alle in der Erhebung erfassten Wege, auch die weiteren Quell- und Zielverkehre nach bzw. von außerhalb gemeint.

Welche Verkehrsmittel wählt man im Alltag?

 

65% aller Wegstrecken unter 5 km werden nicht mit dem Auto zurückgelegt.

Quelle SrV 2013