

Mobiler in der Stadt, mobiler in der Region
Entspannt am Hauptbahnhof ankommen, direkt und bequem in das nächste Verkehrsmittel umsteigen – das ist heute kaum vorstellbar. Der neue Hauptbahnhof wird als modernes Drehkreuz genau das leisten. Er verbindet die Straßenbahn mit dem Regio-Schienenverkehr und nationalen wie internationalen Bahnlinien in einem Bauwerk.
Eine Straßenbahnhaltestelle direkt unter den Fern- und Regionalbahnsteigen, Rolltreppen und Aufzüge ermöglichen das komfortable, schnelle und barrierefreie Umsteigen. Damit wird der Hauptbahnhof seiner Rolle als wichtigster Verkehrsknotenpunkt in Bayerisch-Schwaben gerecht.
Im Sommer 2012 wird mit dem Bau des Tunnels Ost für die Straßenbahn in der Halderstraße begonnen, 2019 wird das Projekt Mobilitätsdrehscheibe Hauptbahnhof planmäßig fertig sein.
Europäischer Knotenpunkt
Der neue moderne Hauptbahnhof erfüllt als Bestandteil der europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris – Augsburg – Budapest eine wichtige Funktion.
Durch die ideale Anbindung an die Magistrale können sich viele Menschen Kurzflüge sparen. Das ist gut für die Umwelt und macht die Region für Gewerbe und Handel attraktiv.
Zweites Untergeschoss
Bequemer Zugang zu allen Ebenen über insgesamt acht Rolltreppen.
Freundliche und moderne Architektur mit großflächigen Lichtbändern.
Drei Straßenbahnlinien direkt unter den Gleisen erschließen den Hauptbahnhof aus allen Richtungen.
Dynamisches Informationssystem mit akustischer und optischer Kommunikation.
Die Verteilerebene
Jede Ebene ist schnell und barrierefrei über Aufzüge und Rolltreppen erreichbar.
Oben fahren wie gewohnt die Züge. Man erreicht sie, wie heute auch, über die mittlere Passage.
Die Verteilerebene wird großzügig und hell gestaltet. Sie wird mit über 18 Metern etwa drei Mal so breit wie heute. Lichtschächte an den Bahnsteigkanten bringen Tageslicht nach unten.
Zugang von Westen – die Fußgängerpassage
Die Fußgängerpassage verbindet Augsburgs westliche Stadtteile nach Jahrzehnten erstmals wieder mit der Innenstadt. Der Durchgang verläuft zwischen Bahnhofsgebäude und Sebastian-Buchegger-Platz über das erste Untergeschoss und weiter über eine Rampe bis zum westlichen Ausgang im Thelott-Viertel, parallel zu den Straßenbahngleisen. Zentrales Element der Fußgängerverbindung wird ein Lichthof sein, der Helligkeit bringt und Sicherheit vermittelt.
Komfort durch Barrierefreiheit
Der Hauptbahnhof wird modern und barrierefrei ausgebaut. Für Senioren, Reisende mit Gepäck oder Kinderwagen sowie für Menschen mit Behinderung eine unbedingt notwendige und überfällige Verbesserung. Die einzelnen Ebenen werden mit Rolltreppen und Aufzügen verbunden. Neben mehr Komfort und Sicherheit für die Reisenden wird damit auch die Zukunftsfähigkeit des Bahnhofs als wichtigster Verkehrsknotenpunkt in Schwaben gewährleistet.
Längsschnitt durch den neuen Bahnhof
Die beiden unterirdischen Geschosse werden wesentlich großzügiger als die heutige Passage. Die Verteilerebene und die Straßenbahnhaltestelle sind hell und freundlich mit hochwertigen Bodenbelägen und Glasbausteinen gestaltet.
Das Konzept bedeutet eine weitere Ebene unter dem Bahnhof: Bahnhofsvorplatz und Empfangsgebäude werden durch die Straßenbahn unterquert.
Oben fahren wie gewohnt die Züge. Man erreicht sie, wie heute auch, über die Verteilerebene im ersten Untergeschoss.
Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. In der jetzigen Eingangshalle wird sich der Zugang zur Verteilerebene befinden.
Querschnitt durch den neuen Bahnhof
Die Straßenbahn unterquert im 2. Untergeschoss die Gleistrassen der DB und ermöglicht über Aufzüge und Rolltreppen einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen.





