
Neugestaltung der Maxstraße wird gefördert
09. September 2011
Die Neugestaltung der Maximilianstraße wird mit Zuschüssen von der Regierung von Schwaben gefördert. Zielsetzung der neuen großzügigen Gestaltung ist es, den historischen Straßenzug aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu steigern und den Verkehr stadtverträglich zu organisieren. Die Kosten des ersten Bauabschnittes belaufen sich auf rund 1,2 Mio. Euro.
Für den Umbau der Maxstraße hatte der Stadtrat am 28. Juli 2011 den Projektbeschluss gefasst. Als erster Bauabschnitt werden die Bürgersteige auf der Westseite zwischen Apothekergässchen und Katharinengasse sowie zwischen Hallstraße und Armenhausgasse in Angriff genommen.
Mit den Vorbereitungen für den Umbau wurde bereits vor kurzem begonnen. Die eigentlichen Bauarbeiten starten Mitte September.
Die Fußgängerbereiche werden dabei auf eine Breite von sieben Metern vergrößert und mit einem hochwertigen, gut begehbaren Plattenbelag aus Granit versehen. Die Verbreiterung der Gehwege ermöglicht den Abbau der Gitter, mit denen sich die Außengastronomie heute gegen den Verkehr abgrenzt. Die hohen Bordsteine werden auf eine Höhe von drei Zentimetern abgesenkt.
Die Sanierung der Maximilianstraße ist ein zentraler Baustein von projekt augsburg city, das für eine abgestimmte Neugestaltung von Maximilianstraße, Königsplatz, Fußgängerzone und Bahnhofsbereich steht. Die gesamte Innenstadt soll damit in den nächsten Jahren an Attraktivität gewinnen. Dies ist eines der zentralen Anliegen der Städtebauförderung, die deshalb alle genannten Innenstadtprojekte unterstützt.
Die Städtebauförderung der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern besteht seit vierzig Jahren. Die Augsburger Altstadt hat davon bereits an vielen Stellen profitiert, etwa bei der Sanierung der Puppenkiste, des Schaezler-Palais oder der historischen Wassertürme am Roten Tor.
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