Neue Passage im alten Schlachthof

Auf dem Weg zur Fahrradstadt hat sich über den Sommer auch sonst einiges getan

16. September 2016

Eine neue Passage führt Fußgänger und Radler durch das ehemalige Schlachthofgelände. Die direkte Verbindung beginnt am Tor des ehemaligen Schlachthofs an der Proviantbachstraße und mündet an einem neu angelegten Platz mit Bäumen an der Berliner Allee. Von der Erweiterung des Radwegenetzes profitieren auch die neu angesiedelten Büros sowie Gewerbe- und Gastronomiebetriebe im Schlachthof-Quartier. Sie sind damit direkt an das vorhandene Radwegenetz auch in Richtung Innenstadt angeschlossen. Die endgültige Herstellung der Grünanlagen mit Bepflanzung erfolgt im Herbst.

Sicher durch die Pferseer Unterführung und weiter

Radeln auf dem Gehweg erlaubt, heißt es seit kurzem nicht nur in der Pferseer Unterführung, sondern auch bei der Ausfahrt Richtung Rosenaustraße. Der Gehweg dort wurde in den vergangenen Wochen auf mindestens 2,50 Meter verbreitert und der Signalmast entfernt. Auch die Rampe auf die Fahrbahn, über die sich Radler bislang auf der Fahrbahn einfädelten, konnte rückgebaut werden. Bis zur Rosenaustraße kann nun in Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg geradelt werden. Eine von vielen als gefährlich eingeschätzt Situation konnte damit erfolgreich entschärft werden. Sichere Radler können aber auch weiterhin auf der Straße fahren.

25 neue Radständer am Bahn-Haltepunkt „Messe“

25 neue Radständer erleichtern jetzt das Umsteigen auf den öffentlichen Nahverkehr am Bahnhaltepunkt „Messe“ an der Friedrich-Ebert-Straße. Sie ergänzen die bestehende Fahrradabstell-Anlage im Hangbereich mit 30 Plätzen. Der Haltepunkt „Messe“ ist ein hoch frequentierter Umsteigepunkt, insbesondere auch durch die Nähe zur Universität und einer Vielzahl von Arbeitsplätzen. Langfristig sind hier deshalb noch weitere Fahrradständer angedacht.

Neuer Durchlass in Haunstetten

Eine neue Verbindung wurde auch in Haunstetten westlich der Königsbrunner Straße zwischen Karl-Rommel-Weg und Bürgermeister-Rieger-Straße geschaffen. In Verlängerung des bereits vorhandenen Gehweges entstand westlich der Grünfläche nach Norden ein drei Meter breiter Durchlass für den Rad- und Fußverkehr. Umgesetzt wurde damit eine Festschreibung des Bebauungsplanes Nr. 861. 

Verbindungsweg entlang der B17 asphaltiert

Verbesserungen für Radler gibt es nun auch für Teile eines Verbindungsweges nördlich des Holzweges entlang der B17 Richtung Norden. Sie konnten im Zuge des Neubaus einer Halle des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebes (aws) asphaltiert werden. Der Weg östlich der B 17 schließt im weiteren Verlauf an eine Radwegverbindung über die B 17 in Richtung Hirblinger Straße und Bärenkeller-Nord an, nach Norden besteht eine innergemeindliche Radverkehrsverbindung in Richtung Stuttgarter Straße, Oberhausen und Gersthofen. Im Radverkehrs-Netzplan der Stadt Augsburg wurde die Verbindung als überregionale Freizeitverbindung festgelegt.