Finanzierung

Von den Bau- und Planungskosten entfallen rund 30 Mio. € auf die DB, das ist der Anteil, der für den barrierefreien Umbau des Hauptbahnhofes ohne Einbau der Straßenbahnhaltestelle kalkuliert wurde. Fördermittel von Bund und Land betragen 83 % der zuwendungsfähigen Kosten. Zusätzlich zu den Bau- und Planungskosten geben die swa gut 20 Mio. € aus, um mit eigenem fachlich qualifiziertem Personal die Kontrolle über Qualitäten bei der Ausführung des Baus durch die Baufirmen, die Termineinhaltung und die Einhaltung der Kosten zu überwachen. Diese Kosten werden nicht gefördert und müssen durch die swa alleine aufgebracht werden. Am Ende wird sich dies mehr als bezahlt machen, weil der Bahnhof mit der Haltestelle pünktlich eröffnet werden kann und die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.
Zusätzlich zu den Baumaßnahmen im Hauptbahnhof mit dem Tunnel werden durch die DB elektrotechnische Anlagen, Bahnsteige und Bahnsteigdächer erneuert. Der Bahnhof wird komplett modernisiert und zukunftsfähig gemacht. Bahnsteige und Bahnsteigdächer werden in voller Länge wieder hergestellt, so neu und modern, wie sie oberhalb der Baugrube jetzt schon sichtbar sind.

Kostenentwicklung

Zum Stand 2019 liegt die Prognose für die Baukosten für die unterirdische Haltestelle unter dem Hauptbahnhof einschließlich der Tunnelabschnitte im Osten und Westen und für den barrierefreien, großzügigen Neubau der Bahnsteigunterführung mit Zugängen zu den Gleisen bei 173 Mio. €, die Planungskosten bei 36 Mio. €, mit Ausgleichsmaßnahmen und Grunderwerb liegen die prognostizierten Gesamtkosten bei 210 Mio. €. Wegen steigender Baukosten, bedingt durch die gute Baukonjunktur, kommen bei einer dynamisierten Schätzung Gesamtkosten von 230 € bis im schlechtesten Fall 250 Mio € zusammen.