Komfort, Verbindungen und Chancen

Entspannt am Hauptbahnhof ankommen, direkt und bequem in das nächste Verkehrsmittel umsteigen – das ist heute kaum vorstellbar. Der neue Hauptbahnhof wird als modernes Drehkreuz genau das leisten. Er verbindet die Straßenbahn mit dem Regio-Schienenverkehr und nationalen wie internationalen Bahnlinien in einem Bauwerk.
Rund 44.000 Fahrgäste nutzen täglich die ca. 900 Personenzüge, die am Augsburger Hauptbahnhof halten, davon 240 Fern- und 660 Regionalzüge.
Im Querschnitt · Die neue Verteilerebene wird mit knapp 19 Metern drei Mal so breit wie die jetzige Unterführung sein.

Zusammenarbeit von DB, Stadt und Stadtwerken

Der Umbau des Hauptbahnhofes ist ein Gemeinschaftswerk. Die Bahn baut die Bahnsteige, die Passage zu den Bahnsteigen und die Treppen. Sie erstellt auch die gesamte Hülle für Passage und Straßenbahnhaltestelle.

Die Stadt ist für Rolltreppen zu jedem einzelnen Bahnsteig zuständig. Der Innenausbau der Straßenbahnhaltestelle mit allen Schienen, Elektroanlagen und Sicherheits- und Haltestelleneinrichtungen erfolgt durch die Stadtwerke.

Die großen Vorteile des Hauptbahnhofs

Barrierefrei in die Zukunft auf 3 Ebenen

Künftig wird sich Mobilität am Hauptbahnhof auf drei Ebenen abspielen: Oben an den Bahnsteigen der Deutschen Bahn, unten im Bereich der neuen swa Straßenbahnhaltestelle sowie in der Verteilerebene dazwischen, welche die beiden Schienensysteme barrierefrei über Aufzüge und Fahrtreppen miteinander verbindet. So ist die Mobilität der Zukunft allen zugänglich, egal ob jung oder alt, mit Kinderwagen, Gehhilfe, Rollstuhl oder sehbehindert.

Direkte Verknüpfung von Tram und Zug

Am neuen Hauptbahnhof werden die Straßenbahnen barrierefrei und direkt mit dem Zugverkehr verknüpft. Der nur eine Haltestelle entfernte Königsplatz stellt den Anschluss zu allen Straßenbahnlinien und wichtigen Buslinien her. Kurze Wege und eine direkte Verknüpfung von Tram und Zug, egal woher man kommt und wohin man will.

Fließende Mobilität für ganz Schwaben: Regio-Schienen-Takt

Der Regio-Schienen-Takt ist die dichte Taktung von Regionalzügen. Am Hauptbahnhof und an den Regionalbahnhöfen im Stadtgebiet sind Straßenbahnen und Regionalzüge ideal miteinander verknüpft. Das bedeutet: schnelle Wege und kurze Wartezeiten bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu fast allen Zielen zwischen Stadt und Umland.

Erleichterung beim überregionalen Reisen: der neue Bahnsteig F

Zukünftig wird am Augsburger Hauptbahnhof der neue Bahnsteig F als westlichster Bahnsteig das Umsteigen aus und in alle Richtungen enorm erleichtern. Ab dann wird ein Großteil des Regionalverkehrs an diesem Bahnsteig abgewickelt. Ein enormer Komfort nicht nur für Fahrgäste aus dem Umland.

Neuer Zugang vom Westen

Das »Portal West«, der westliche Tunneleingang, entsteht am Rande des Thelottviertels. Damit bekommen die Stadtteile westlich des Bahnhofs erstmals seit Jahrzehnten wieder eine direkte Fußwegverbindung zum Bahnhof, zum Straßenbahnnetz und auch in die Innenstadt. Zentrales Element der Fußgängerverbindung ist ein Lichthof, der Helligkeit bringt und Sicherheit vermittelt. Für Fußgänger wird die direkte Verbindung zur komfortablen Abkürzung – in beide Richtungen. Eine wesentliche Verbesserung der Augsburger Infrastruktur, von der alle profitieren.

Von Augsburg aus schnell durch Europa: die Magistrale

Als geografischer Mittelpunkt zwischen Paris und Budapest kann Augsburg eine wichtige Funktion auf der so genannten West-Ost-Magistrale spielen. Unsere Stadt hat die Chance, Teil dieser Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke – national wie international – zu werden. Eine umweltfreundliche Alternative zu vielen Kurzflügen und zugleich Motor für die Wirtschaft in unserer Region.

Der neue Hauptbahnhof

Wartebereich in der Tramhaltestelle (E -2)
Wartebereich in der Tramhaltestelle (E -2)
Die Tramhaltestelle (E -2)
Die Tramhaltestelle (E -2)
Die Tramhaltestelle (E -2)
Die Tramhaltestelle (E -2)
Die Tramhaltestelle (E -2)
Die Tramhaltestelle (E -2)
Die Verteilerebene (E -1)

Großzügig, modern, barrierefrei, direkt.

Blick von der Bahnhofsvorhalle (E 0) durch die Verteilerebene (E -1) in die Tramhaltestelle (E -2)

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Aufzüge

Vier Aufzüge verbinden die Straßenbahnhaltestelle direkt mit dem Bahnhofsgebäude bzw. mit dem Bahnsteig F (Gleise 10 und 11).

Zu den Gleisen

Rolltreppen und Treppen bringen den Reisenden in Zukunft zusammen mit den Aufzügen schnell und bequem zum richtigen Zug.

Barrierefreiheit

Ein taktiles Leitsystem im Fußboden ermöglicht allen Sehbehinderten ein sicheres und selbstständiges Umsteigen.

Kürzere Wege

Drei Straßenbahnlinien direkt unter den Gleisen erschließen den Hauptbahnhof aus allen Richtungen

Ebene 0 » Der Hauptbahnhof

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Bahnsteig F

Als westlichster Bahnsteig wird er das Umsteigen aus und in alle Richtungen enorm erleichtern. Wenn fertig, wird ein Großteil des Regionalverkehrs an diesem Bahnsteig abgewickelt. Ein enormer Komfort nicht nur für Fahrgäste aus dem Umland.

Die Gleise

Oben fahren wie gewohnt die Züge. Aufzüge und Rolltreppen bringen die Fahrgäste in Zukunft zum Gleis.

Das Bahnhofsgebäude

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude bleibt erhalten. In der jetzigen Eingangshalle wird sich der Zugang zur Verteilerebene befinden.

Der Bahnhofsvorplatz

Ein Architekturwettbewerb zur Neugestaltung der beiden Bahnhofsvorplätze wird ausgelobt.

Ebene -1 » Die Verteilerebene

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Aufgang ins Bahnhofsgebäude

Aufzüge und Rolltreppen

Insgesamt 8 Aufzüge und 20 Rolltreppen ermöglichen ein barrierefreies und komfortables Umsteigen zwischen Straßenbahnhaltestelle, Verteiler­ebene und Bahnsteigen.

Der Lichthof

Ein Fußgängertunnel ermöglicht endlich auch den Zugang zum Hauptbahnhof vom Westen her aus dem Thelottviertel, dank »Portal West«.

Zu den Gleisen

Rolltreppen und Treppen bringen den Reisenden in Zukunft zusammen mit den Aufzügen schnell und bequem zum richtigen Zug.

Ebene -2 » Tramhaltestelle

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Tunnelausgang am »Portal West«

Wendeschleife

Über die Wendeschleife wird die Linie 4 zurückfahren. Wendeschleifen sind im Netz auch notwendig, um flexibel auf Störungen reagieren zu können.

Der Lichthof

Vom Lichthof Richtung Westen erreichen Fußgänger und Straßenbahn das »Portal West« am Sebastian-Buchegger-Platz auf gleichem Niveau ohne Höhenunterschied.

Aufzüge

Vier Aufzüge verbinden die Straßenbahnhaltestelle direkt mit dem Bahnhofsgebäude bzw. mit dem Bahnsteig F (Gleise 10 und 11).

Zu den Gleisen

zu den Gleisen


Vorausgedacht

Vorbereitung eines Abzweiges bei einer Erweiterung des Straßenbahnnetzes

Tunnelrampe

In der Halderstraße fährt die Straßenbahn über eine Rampe in den Tunnel weiter zur unterirdischen Tramhaltestelle.

Bahnhofstraße

Halderstraße

Die Tramhaltestelle

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Barrierefreiheit

Ein taktiles Leitsystem im Fußboden ermöglicht allen Sehbehinderten ein sicheres und selbstständiges Umsteigen.

Aufzüge und Rolltreppen

Oben fahren wie gewohnt die Züge. Aufzüge und Rolltreppen bringen die Fahrgäste in Zukunft zum Gleis.

Infotafeln und Leitsysteme

Große Beschriftungen 

erleichtern die Orientierung.

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Rolltreppen und Aufzüge

Die Straßenbahnhaltestelle ist komplett barrierefrei.

Kürzere Wege

Drei Straßenbahnlinien direkt unter den Gleisen erschließen den Hauptbahnhof aus allen Richtungen